Hundehilfe Eifel

Beratung - Vermittlung - Pflegestellen

Privater Tierschutz & Hundeschule

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Von griesgrämigen Tierschützern und...

unfreundlichen Vermittlern
 
Tierschützer sind unfreundliche Menschen. Richtig! Welcher Interessent kann kein Lied davon singen…
 
Wir... haben nie Zeit, die täglichen Anrufe SOFORT zu beantworten und erdreisten uns, eine  Antwortfrist von 24 h vorzuschieben…
 
Wir... sind nicht verständnisvoll genug und spenden zu wenig Trost, wenn mal wieder ein Abgabehund SOFORT sein Zuhause verlassen muss, weil der Umzug naht, die Allergie plagt oder Herrchen leider keine Zeit mehr für ihn hat. Uns fehlt es einfach an der nötigen "Sensibilität" zur Einsicht und Würdigung der genannten Gründe...
 
Wir... maßen uns an, die uns anvertrauten Hunde aufgrund unserer mangelnden Erfahrung einzuschätzen und uns bei einem angst-aggressiven Hund gegen eine Vermittlung in eine Familie mit 5 Kleinkindern auszusprechen, und das, obwohl man als Interessent „… schon immer Hunde hatte und besser weiß, was zu uns passt…“.
 
Wir... erfinden aus purer Schikane komplizierte Fragebögen und erdreisten uns, auf Vorgespräche und Schnuppertermine zu bestehen, bevor wir eine Vermittlungsentscheidung treffen. Richtig… pure Schikane – aus Langeweile – wir haben schließlich sonst nichts Sinnvolleres zu tun…
 
Wir... fallen Interessenten am Telefon ins Wort und lassen sie gar nicht erst ausreden, wenn sie uns doch nur verständlich machen wollen, dass sie SOFORT einen Zweithund brauchen, weil der erste unterfordert ist…
 
… und dann fallen Wir dem nächsten Anrufer in derselben unverschämten Art erneut ins Wort… und nur, weil er uns rät, einen dominanten Vermittlungshund, der seine Privilegien mit Zähnen & Klauen verteidigt, mit viel Streicheleinheiten zu „therapieren“ – dann klappt´s auch mit der Vermittlung! Jawohl…
 
Wir... sind undankbar, weil wir es nicht zu würdigen wissen, dass sich ein Hundeliebhaber erbarmt, uns auf die Fehlerhaftigkeit unserer Schreibweise hinzuweisen. Unverzeihlich und ein handfester Grund für den bisher ausgebliebenen Vermittlungserfolg... der Wolf(s)spitz, bei dem das alles entscheidende "s" vergessen wurde. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass solche Hundehalter aufgrund ihres orthographischen Engagements keine Zeit mehr haben, "zielorientiert" zur Tat zu schreiten und einen Flyer für den Wolfspitz ohne s herunter zu laden und in der nächsten Fressnapf-Zentrale auszuhängen...
 
Wir... sind arrogant und unverschämt, weil wir Stellungnahmen zur pauschalen Euthanasie von alten, kranken oder Handicap-Hunden unkommentiert lassen. Die individuelle Lebenslage und Lebensqualität der Hunde – sie wird aus der Ferne zuverlässig beurteilt und via e-mail verbrieft. Ein dickes Fell – ja, das haben wir…. und auch eine ausgeprägte Selbstbeherrschung. Anders wäre nämlich schlecht… für die "Ratgeber", nicht die Hunde.
 
 
Und SIE?????
 
All Jene, die anrufen…
 
…. und die 1. Frage, direkt und ohne Umwege über die landesübliche Grußformel, lautet: wie teuer kostet mich denn der Hund? Waas… eine „Schutzgebühr“? Verstehe ich nicht, Sie sollten doch eigentlich froh sein, wenn Sie einen Fresser weniger haben…
 
…. und sich ohne lange Vorreden selbst einladen, den Hund ihrer Begierde kennen zu lernen. Am besten „… gleich, denn jetzt haben wir gerade Zeit...!“ Vermittlungsabläufe? Quatsch mit Soße! Überflüssig – wir wollen den und nehmen ihn auch gleich mit, wenn er uns gefällt…
 
… die mich auffordern, alle bisherigen Interessenten, die sich bereits vor ihnen gemeldet haben, schlichtweg zu übergehen, denn sie haben sich unsterblich in DIESEN Hund verliebt und wollen ihn nun unbedingt haben. Widerspruch zwecklos – Frechheit siegt. Oder doch nicht? Auf meine Frage, ob sie es richtig fänden, würde ich ihre Bewerbung mal eben übergehen für einen anderen… – nein, dafür haben sie kein Verständnis. Warum auch….?
 
… und sich beschweren, dass das Ausfüllen einer schriftlichen Vermittlungsanfrage (für 1 – in Worten: EINEN – Hund) einfach zu zeitraubend ist, von mir vielmehr erwarten, dass ich sie detailliert über die Lebensgeschichte des angefragten Hundes aufkläre, denn auch das eigenständige Lesen unserer mitunter sehr ausführlichen Hundeprofile kommt für sie einer Zumutung gleich. Ich frage mich (mal laut – mal leise…), woher sie die Zeit nehmen, ihrem zukünftigen Hund zeitlich gerecht zu werden? Wollen wir hoffen, er ist aus Plüsch und hat n´en Knopf im Ohr… und einen zusätzlichen zum "AUS"-schalten, falls er zeitraubend nervt...
 
… und offensichtlich von einer Art „Checkliste“ ablesen, was für sie wichtig und richtig ist: Ist er schon stubenrein? Kann er schon alleine bleiben? Versteht er sich mit allen Hunden, auch Katzen und Vögeln? Kennt er schon die Grundkommandos und kann er ohne Leine laufen? Klar, „kann“ er alles, dieser Wunderhund im zarten Alter von 10 Wochen. Dumm nur… er zeigt es nicht jedermann! Und die krönende Frage, die ALLES entscheidende Frage nach dem „Charakter“ wird bis zum Schluss aufgespart: Ist er kinderlieb????  Die reflexartige Gegenfrage lässt sich einfach nicht herunterschlucken: Sind Ihre Kinder hundeverträglich????
 
Ich gestehe und bekenne mich schuldig: ich bin mitunter unfreundlich, kurz angebunden, wenig verständnisvoll, sarkastisch und misstrauisch, kritisch und nicht immer, aber immer öfter… menschenfeindlich. Gut, dass ich kein Personalleiter bin, sondern lediglich versuche, mit mehr oder weniger Geduld und Verständnis, für die uns anvertrauten, abgeschobenen, beschlagnahmten oder einfach nur lästig gewordenen Vierbeiner die „richtigen“ Menschen zu finden.
 
Die…. sich von Ausdauer, Vernunft und Übersicht bei der Auswahl ihres Hundes leiten lassen; im Zweifel gegen die gewünschte Optik und für den passenden Charakter und Veranlagung.
 
Die… mit Zeit und Geduld im Rücken, ohne „Hoppla-Hopp“-Mentalität;
 
Die… eine ehrliche Beratung zu schätzen wissen, auch wenn sie mit einer Vermittlungsabsage endet und verstehen, dass dies FÜR den Hund und nicht GEGEN sie geschieht;
 
Die… verstehen, dass Tierschutz nicht nur von Luft, Liebe und Idealismus leben kann, sondern auch harte Euronen benötigt, um das Elend aufzufangen und zu mildern, das die Verursacher gedankenlos zur Seite schieben;
 
Kurzum: unegoistische Hundefreunde, die zu allererst das zukünftige Wohl ihres Vierbeiners im Blick haben und denen persönliche Eitelkeiten und inszenierte Selbstdarstellungen so fremd sind wie meinen Zierfischen Schwarzkopf´s Schuppenshampoo. Dann klappt´s auch mit der Freundlichkeit…
 

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Tierschützer sind unfreundliche Menschen. Richtig! Welcher Interessent kann kein Lied davon singen…