Hundehilfe Eifel

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Jenny, Berner-Sennenhündin

Als Notfall war Jenny in einer einschlägigen Tiermarktseite annonciert und ein Anruf ergab, dass sie leider schnellstmöglich ein neues Zuhause suchte. Familiäre und berufliche Veränderungen, Zeitmangel... leider mußte Jenny viel zu oft und viel zu lange alleine bleiben.

Ein sichtlich trauriges Herrchen schilderte mir in mehreren Telefonaten, wie schwer ihm diese Entscheidung gefallen ist und wie wichtig für ihn, dass auch Jenny ein neues Traumzuhause bekommt. Mangels fahrbarem Untersatz traf ich mich mit Herrn W. erstmals persönlich am Flughafen in Düsseldorf und lernte Jenny kennen - ein Traumhündin, die sich sehr an Herrchen orientierte... beiden fiel der Abschied sichtlich schwer.

Die einzig positive Nachricht an diesem Nachmittag: Mit Frau D.-K. hatte ich bereits eine Interessentin gefunden, die es in die engere Wahl "geschafft" hatte und nach einem kurzen Zwischenstopp in der Kleinen Arche Straelen zog Jenny nach wenigen Tagen bereits an den Edersee zu Familie D-K.

Clara, die junge, wilde Berner-Sennenhündin der Familie verstand sich von Anfang an prima mit Jenny. Viele Monate waren sie ein "Dream-Team"... leider starb Clara vor einigen Wochen an den Folgen einer Vergiftung. Unfassbar für alle Familienmitglieder. Und es hat demzufolge ein wenig gedauert, bis die Familie wieder bereit war, einen weiteren Hund aufzunehmen... nun ist er da - Sam... voilà!

 

22. Dezember 2007

Hallo Frau Wald,

schönen Dank für die lieben Weihnachtsgrüße. Ich hatte letztens noch an Sie gedacht und wollte Ihnen mal wieder neue Fotos von Jenny senden und von ihr berichten.

Unsere Jenny-Maus hat ja leider Arthrose und kämpft mit diesem Wetter. Eigentlich lieben Berner-Sennenhunde ja die Kälte und auch Schnee, aber in ihrem Fall ist es halt nicht so gut. Daher haben wir ihr heute ein Mäntelchen gekauft. Damit ist Jenny dann heute Nachmittag total glücklich ins Feld losgezogen, hat sich freudig gewickelt und damit auch gleich den Härtetest für den Mantel geprobt. Das muss der halt aushalten.

Ansonsten geht es Jenny sehr gut. Sie muss sich nur manchmal gegen den Sam behaupten, der befindet sich gerade mal wieder in einer der vielen Rüpelphasen und versucht dann schon mal, die Jenny unterzubuttern. Aber da unterstützen wir die Jenny schon sehr, dass sie das Zepter in der Hand behält. Mit anderen Hunde ist Jenny auch einfach klasse. Sie zeigt halt wo ihre Grenzen sind. Ihr reicht es eigentlich mit Sam die Gegend unsicher zu machen. Mit anderen Hunden hat sie nicht so viel mit im Sinn. Sie begrüßt alle normal, geht aber dann wieder ihres Weges. Sam ist da schon anders, der fordert zum Spielen auf, das liegt aber auch am Alter.

Letztens musste ich doch sehr lachen über unsere Jenny. Wir waren alle draußen auf dem Hof, Jenny lag da und wartete auf uns, mit einmal sprang sie wie von einer Tarantel gestochen auf und lief erstmal in eine andere Richtung, weg vom Hoftor. Mit einem Mal sah ich auch warum. Da lief eine kleine Maus an Jenny vorbei in Richtung Tor. Erst als die Maus von unserem Grundstück weg war lief Jenny wieder ans Tor und schaute der Maus hinterher. Tja, das ist unsere Jenny.

So, liebe Frau Wald, nun wünsche ich Ihnen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Ich freue mich immer, von Ihnen zu hören. Ich hoffe, die Bilder von Jenny kommen bei Ihnen an.

Liebe Grüße

Silke D.-K.

  

 

 

 

 

30. Juni 2007

Hallo Frau Wald,

ich habe gerade eben unser Dreamteam fotografiert. Jenny trägt noch ihr Laibchen. Die Fäden wurden heute bei ihr entfernt. Der Tierarzt war sehr zufrieden mit ihr. In zwei Wochen darf sie dann auch wieder ohne Leine laufen und mit anderen Hunden rumtoben.

Hier nun die neusten Fotos.

Liebe Grüße

Silke D.-K.

 

 

29. Juni 2007

Hallo Frau Wald,

ich wollte mich mal wieder kurz bei Ihnen melden und von Jenny berichten.

Wir haben letzte Woche Jenny kastrieren lassen. Da Jenny davon vorher ja nichts wusste, ging es ihr sehr gut. Nur leider mir, ihrem Frauchen überhaupt nicht. Mir ist die ganze Sorge um Jenny doch recht heftig auf den Magen geschlagen. Hätte ich mir sparen können. Unsere Jenny watschelte zwei Stunden nach der Operation schon wieder umher, ging dann alleine zum Auto und lies sich von uns nach Hause fahren. Auch zu Hause war alles in Ordnung. Unser Männlein, der Sam lies sie auch zufrieden, hat wohl gemerkt, dass da etwas nicht stimmt. Mittlerweile balgen sich die zwei schon wieder. Am Samstag bekommt Jenny die Fäden gezogen, dann haben wir dieses Thema abgeschlossen.

Unser Tierarzt fand unsere Entscheidung sehr gut. Kranke Berner gibt es schon genug, da muss man nicht warten bis Sam in dem deckfreudigen Alter ist und etwas passieren könnte. Jenny war ja während der Läufigkeit immer eine richtige Animierdame. Das hätte nur Stress für alle gegeben. Uns hat es bei der letzten Läufigkeit schon gereicht. Jenny war so aufdringlich zu allen Rüden, dass unser zu dem Zeitpunkt 5 Monate alter Sam mit eingezogener Rute vor Jenny die Flucht ergriffen hat. Sie hat sich ja sogar bei kastrierten Rüden direkt auf die Schnauze gesetzt.  

Ich hoffe, bei Ihnen ist soweit alles im grünen Bereich.

Ich freue mich schon auf eine Antwort von Ihnen.

Liebe Grüße

Silke D.-K. und Familie

 

08. Mai 2007

Hallo Frau Wald,

herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Homepage. Sie gefällt mir sehr gut. Auch in den Texten findet man sich wieder.

Tja unsere Jenny. Die freut sich jetzt über das Regenwetter. Es war auch in den letzten Wochen kein "Berner-Wetter". Unser Sam sieht das etwas anders. Die Sonne war soweit in Ordnung, aber Regen muss nicht sein. Bei diesem Wetter ist er immer der sauberste Hund, der vom Hundeplatz runter geht. Alle anderen Hunde sind total dreckig und haben sich mit anderen Hunden im Schlamm gesuhlt, aber nicht unser Mimöschen. Der setzt sich dann lieber hin und wartet bis alles vorbei ist. Reicht ja auch wenn die Pfoten dreckig werden.  

Jenny ihr Humpeln ist wieder besser geworden. Nach der Gabe von Rimadyl ging es ihr wirklich besser. Jetzt bekommt sie schon seit einiger Zeit keine Medikamente mehr und es geht ihr soweit ganz gut. Sie darf halt nur nicht so lange Strecken laufen, dass merkt man dann bei ihr. Sie ist aber so vernünftig und macht dann auch Pause, und zeigt uns damit auch, wann es genug für sie ist. Sie ist schon ein intelligentes Mädchen. Wenn es wieder schlimmer wird bei ihr, dann müssen wir mal mit ihr nach Hofheim in die Tierklinik. Dort soll dann abgeklärt werden, ob sie evtl. etwas am Kniegelenk hat. Schmerzen hat sie aber keine. Sie hat halt schon einige Verschleißerscheinungen im Rücken, Kalkablagerungen und einiges mehr. Man weiß ja halt nicht, was sie schon alles mitgemacht hat. Aber was das Wichtigste überhaupt ist :

Sie hat einen super Charakter. Mich hat mal jemand ausgelacht, dem ich gesagt habe, dass Hunde meiner Meinung nach auch Dankbarkeit empfinden können. Da hatte ich aber was gesagt. Ich bin aber wirklich dieser Meinung. Unsere Jenny ist das beste Beispiel. Sie zeigt uns jeden Tag, wie dankbar sie uns ist, dass wir eine Familie sind.  

So, nun stehen hier schon ein paar Vierbeiner und verlangen nach etwas Futter.

Liebe Grüße

Silke D.-K.